Honig fließt aus dem Abfüllhahn eines Edelstahlbehälters in ein Glas.

Cremiger oder flüssiger Honig? Unterschiede und Tipps

Cremig oder flüssig – das ist bei Honig vor allem eine Frage des Geschmacks und der Verwendung. Beide Varianten sind reiner Honig. Der Unterschied liegt in der Kristallisation.

Warum wird Honig fest?

Honig besteht zum größten Teil aus Zucker, vor allem Trauben- und Fruchtzucker. Je mehr Traubenzucker eine Sorte enthält, desto schneller bildet sie Kristalle. Rapshonig wird deshalb schon nach wenigen Tagen fest, Waldhonig bleibt oft lange flüssig. Das Festwerden ist ein völlig natürlicher Vorgang und kein Zeichen für schlechte Qualität.

Wie entsteht cremiger Honig?

Damit Honig nicht grob und hart kristallisiert, rühren wir ihn in der Kristallisationsphase immer wieder schonend um. So entstehen sehr feine Kristalle – der Honig wird weich, hell und streichfähig. Probieren Sie zum Beispiel unseren Rapsblütenhonig cremig oder den Frühjahrsblütenhonig cremig.

Welcher Honig wofür?

  • Cremiger Honig: perfekt aufs Brot, tropft nicht und lässt sich gut dosieren.
  • Flüssiger Honig: ideal zum Süßen von Tee, Joghurt, Dressings und zum Backen – zum Beispiel unser Waldblütenhonig flüssig.

Festen Honig wieder flüssig machen

Stellen Sie das geöffnete Glas in ein lauwarmes Wasserbad und rühren Sie gelegentlich um. Wichtig: Der Honig sollte nicht wärmer als etwa 40 °C werden, damit Aroma und Qualität erhalten bleiben. Die Mikrowelle ist dafür ungeeignet.

Alle unsere Sorten finden Sie in der Kategorie Honig.

Hinweis: Honig ist nicht für Säuglinge unter 12 Monaten geeignet.

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